Hand auf die Polizeifahne: 28 Korpsangehörige verpflichten sich feierlich für ihren Dienst

(Zug ZG). Am Freitag (25. September 2026) hat Sicherheitsdirektorin Laura Dittli fünf Frauen und 23 Männer als neue Zuger Polizeiangehörige in die Pflicht genommen.

Die feierliche Zeremonie fand im Theater Casino in Zug statt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Inpflichtnahme: Fünf Frauen und 23 Männer
  • Polizei-Lehrgang: Zwei Absolventinnen und 14 Absolventen
  • Ausbildung: Zweijährige Ausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen
  • Weitere Aufnahmen: Fünf polizeiliche Sicherheitsassistenten, vier bereits ausgebildete Polizisten sowie drei Polizeikommissare
  • Feier: Rund 170 Gäste und Angehörige
  • Ort: Theater Casino in Zug

16 Absolventen schliessen zweijährige Polizeiausbildung ab

An der diesjährigen Inpflichtnahmefeier sind zwei Absolventinnen und 14 Absolventen des Polizei-Lehrgangs feierlich in die Pflicht genommen worden.

Sie haben ihre zweijährige Ausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) erfolgreich abgeschlossen und treten nun ihren Dienst bei der Zuger Polizei an.

Zudem wurden fünf weitere Mitarbeitende als polizeiliche Sicherheitsassistenten in die Pflicht genommen.

Ebenfalls in die Pflicht genommen wurden zwei Polizistinnen und zwei Polizisten, sowie eine Polizeikommissarin und zwei Polizeikommissare.

Polizeikommandant betont Vertrauen und Menschlichkeit

Im Beisein von rund 170 Gästen und Angehörigen hiess Polizeikommandant Thomas Armbruster die neuen Korpsangehörigen im Theater Casino in Zug willkommen.

In seiner Ansprache ging er der Frage nach, wie die Polizei in einer von Unsicherheit und neuen Herausforderungen geprägten Welt Sicherheit schaffen kann.

Dabei unterstrich er die Verantwortung, die der Polizeiberuf mit sich bringt, und hob die Bedeutung von Vertrauen, Verlässlichkeit, klaren Werten und Menschlichkeit hervor.

„Wir können nicht jede Unsicherheit verhindern. Aber wir können jeden Tag dazu beitragen, dass sich die Menschen sicherer fühlen“, richtete er sich an die neuen Mitarbeitenden.

Entscheidend sei dabei, den Menschen stets mit Respekt, Wertschätzung und Menschlichkeit zu begegnen.

Im Namen des Rechtsstaates

Im Zentrum der Feier stand die feierliche Inpflichtnahme.

Die insgesamt 28 Polizeimitarbeitenden traten einzeln nach vorne, legten ihre Hand auf die Fahne der Zuger Polizei und verpflichteten sich vor Sicherheitsdirektorin Laura Dittli, den gesetzlichen Polizeiauftrag für die Zuger Bevölkerung pflichtbewusst zu erfüllen.

„Vertrauen kann man nicht verordnen“

Regierungsrätin Laura Dittli gratulierte den neu ins Korps Aufgenommenen zu diesem wichtigen Schritt und wünschte ihnen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit viel Erfolg.

In ihrer Ansprache ging sie auf die sich rasch verändernden Rahmenbedingungen der Polizeiarbeit ein und betonte, dass neben technischen Fähigkeiten insbesondere das Vertrauen der Bevölkerung entscheidend für die Sicherheit sei:

„Das Vertrauen kann man nicht verordnen. Man muss es sich jeden Tag aufs Neue verdienen – mit Bürgernähe, Respekt, Hilfsbereitschaft und Professionalität.“

Gleichzeitig erinnerte sie die neuen Mitarbeitenden daran, dass Polizeiarbeit Teamarbeit sei und gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt dafür unerlässlich seien.

Vertreter aus Politik, Gemeinden und Partnerorganisationen dabei

Der feierlichen Inpflichtnahme wohnten neben dem Polizeikommando und der Generalsekretärin der Sicherheitsdirektion, Meret Baumann, auch Stadtpräsident André Wicki, der Präsident des Grossen Gemeinderats, Ivano De Gobbi, Kantonsrat und Präsident des Zuger Polizeiverbands Martin Zimmermann sowie weitere Kantonsräte, Amtsleitende und Vertreterinnen und Vertreter der Zuger Gemeinden und Angehörige verschiedener Partnerorganisationen bei.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Zuger Polizei

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